Merz auf dem roten Kompost

„mögliche Koalition“

Natürlich wäre die mögliche Koalition aus drei Kleinparteien (CSU, SPD und CDU) keine „GroKo“ mehr, bestenfalls eine MiGroKo, eine mittelgroße Koalition, aber Merzens Fritze hätte gerne einen griffigeren Namen für seine Regierung.

Spritzig, wie der Jurist Merz nun mal ist, schlägt er „Schwarz-rote Arbeitskoalition“ oder „Koalition von Aufbruch und Erneuerung“vor, und das ist, wie alles, was er so hervorbringt, knapp daneben.

Da springt ihm die fröhliche Jungvermählte Ricarda Lang von den Grünen bei und ruft „Blackrot“ als Vorschlag in die Medienrunde. Nicht schlecht, Frau Specht. „Black“ steht für die schwarze Union, die sich in dieser Koalition zielsicher in Kompost verwandeln wird, nämlich verrotten (englisch „rot“). Zugleich spielt der Name auf Merzens einstigen Arbeitgeber Blackrock an. Presse und Social Media sind begeistert, aber Fritz ist damit nicht geholfen. Wie wäre es mit „Koala“? Koalition für Aufbruch dank Langzeitverschuldung? Oder „Korona“ – Koalition der Roten und Nach-mir-die Sintflut-Politikern“? – Das weckt doch schöne Erinnerungen.

Die SED ist endlich in der Mitte des Parlamentarismus angekommen und gehört nun unwiderruflich zu den „demokratischen Parteien“. Der schlaue Linksanwalt Gysi wird Alterspräsident, wenn er auch sieben Jahre jünger als Alexander Gauland (AfD) ist.  


Schulen, Kitas, Krankenhäusern,
Straßen, Brücken, Eisenbahntrassen sollen gebaut und repariert werden, deshalb wurde die Schuldenbremse außer Kraft gesetzt, glaubt tatsächlich der geimpfte Teil der Bevölkerung, weil es die Politicos im Staatsfunk gebetsmühlenartig vorgetragen haben. Nun machen sich die Bundesländer frohgemut an die Planungen, und, wer hätte es gedacht, zuerst wird in die „Unterbringung von Flüchtlingen“ investiert.

Während der Wiederaufbau des von der Flut verwüsteten Ahrtales „nun in die entscheidende Phase“ geht. Das meldet allen Ernstes die Tagesschau. Nach fünf Jahren! Das ist schon nicht mehr frech, sondern boshaft zu nennen.

Wir wollen den neuen Lesern nicht verschweigen, dass es guter Brauch in unserer kleinen Gemeinde ist, den Klingelbeutel regelmäßig zu füllen.

Scheine wären angebracht. Übrigens. Ab 60,- Unterstützung erhalten Sie ein Blackbox-Buch geschenkt.

14 comments

  1. Krufi 24 März, 2025 at 20:42 Antworten

    Wie wäre es mit dem Namen „Migrationskoalition“ für die neue Regierung?? Den Namen habe ich heute irgendwo gehört.

    Natürlich wurde die Schuldenbremse außer Kraft gesetzt, um Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Straßen, Brücken, Eisenbahntrassen zu bauen und zu reparieren. Ich vermute allerdings, dass dies verstärkt in der Ukraine und sonst wo auf der Welt passiert, aber nicht in Deutschland.

  2. Schmitti 24 März, 2025 at 21:18 Antworten

    „Ich will es nicht klimpern, sondern knistern hören.“ Dieser Spruch soll so oder so ähnlich von Pater Leppich (Maschinengewehr Gottes) stammen, wenn der Klingelbeutel herumging. Ich meine, mein Vater hätte das mal erwähnt (nicht nur einmal). Online-Überweisungen knistern und klimpern zwar nicht, aber das dürfte den Empfänger wohl kaum stören. 😉

  3. habu 24 März, 2025 at 21:32 Antworten

    Ich empfehle „Rocola“, von rot + cola = spanisch „Schwanz“, weil doch hier der rote Schwanz mit dem Hund wedelt. Sinnigerweise hat cola auch noch die Bedeutung „Kleister“. Dann wollen wir mal sehen, ob der hält.

  4. Franck Royale 24 März, 2025 at 22:06 Antworten

    Wie wäre es mit Truthahn-Koalition? Wer nicht weiss was ich meine, bitte „Der Schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb lesen.

  5. Johann Joachim Lindner 24 März, 2025 at 22:52 Antworten

    Ob diese Microkoala zustande kommt ist noch nicht gegessen. Die Sozis können den Intelligenzbolzen aus Brilon noch am langen Arm verhungern lassen. Mach hoch die Tür, mach weit das Tor ist doch gelaufen. Jetzt kann die Kohle in Strömen fließen. Dazu braucht man das Fritzchen aus dem Sauerland nicht mehr. Es bleibt die Frage, gibt es noch Leute mit Rückgrat und Arsch in der Hose in der CDU, oder sind die schon ausgetreten oder in der AfD?

  6. HKCB3044 25 März, 2025 at 07:38 Antworten

    Ich fand es im Übrigen sehr lustig , als Anna Lena in Syrien in ihrer in Englisch gehaltenen Ansprache sagte, Deutsch sei eine schwere Sprache, da dachte ich mir, die wird es wissen, denn sie ist das beste Beispiel dafür. Nicht jeder ist ein Sprachgenie , aber wie man als Außenministerin auftreten kann, wenn man nicht einmal die eigene Muttersprache exakt beherrscht , von Englisch ganz zu schweigen, das ist schon ein Bubenstück oder wohl eher eine Fehlbesetzung, in deutschen Regierungskreisen wohl auch nicht die einzige und ich fürchte es wird nicht besser werden.

  7. King Valium 25 März, 2025 at 09:22 Antworten

    Ist ja egal, welcher Politikerdarsteller es auf den Kanzler-Sessel schafft, der finanzielle Gau folgt so oder so. Von daher bleibt nur der Titel, benannt nach einem bekannten Stecker – SchuKo = Schuldenkoalition

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